(Fotos)

Für nur ein Kaizers-Konzert nach Norwegen zu fahren, lohnt ja nicht wirklich – also stand nach Odderøya Live auch noch das Stavernfestival auf dem Programm! Das stand bei mir vor ein paar Jahren schon mal auf der Liste, als Kaizers zuletzt dort gespielt haben, allerdings hat es da am Ende leider nicht geklappt. Diesmal aber!

Ich war schon mittags gegen zwei Uhr dort – viel zu früh, wie sich herausstellte, denn insbesondere im Vergleich zum Odderøya Live war das Festival nicht sooo prickelnd; mehr dazu im Festivalbericht. Dafür war – nach viel hin und her und Stress und überhaupt – doch tatsächlich noch Zeit für ein kleines aber sehr sehr feines Extra… mehr dazu in den nächsten Tagen hier! =:-)

Um kurz nach elf abends gingen die Herren dann auf die Bühne. Diesmal verzichtete ich aufs Fotografieren im Graben – die Bühne war so unglaublich hoch, dass man dort eh nicht sehen konnte (in der ersten Reihe auch fast nicht), und außerdem wurden die Fotografen nach den ersten zwei (mal wieder *g*) Liedern auf der rechten Seite wieder aus dem Graben gelassen, wo absehbar war, dass es dort unendlich voll und gedrängelt sein würde. Daher entschloss ich mich doch lieber für die andere, entspanntere Seite, und stellte mich einfach mit Spiegelreflexkamera in die erste Reihe. =;-) Sollten die Bilder was geworden sein, gibt’s also in den nächsten Tagen ein paar etwas andere, ungewöhnlichere Fotos. *g*

Das Konzert selbst war ein typisches Festivalkonzert – viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Mir hat das Konzert in Kristiansand besser gefallen, das kann aber auch an meiner insgesamten Stimmung gelegen haben. Objektiv betrachtet gab es kaum einen Unterschied. In der Setlist gab es ein paar kleine Veränderungen: Knekker deg til sist war dabei, dafür fehlte Tokyo Ice (njaa… kann man machen), und Apokalyps meg wurde durch Evig pint ersetzt (yayayay!! *gg*).

Die Ansagen waren größtenteils identisch zu denen beim Odderøya live – diesmal hatten sie Bjørn Eidsvåg gefragt, ob er nicht das Duett bei Din kjole lukter bensin mor singen will, aber dann musste doch wieder Hellraizer ran. Wieder gewann die russische Hjerteknuser-Eröffnung mit überwältigender Mehrheit – es scheint also doch keinen so großen Unterschied zwischen Ost- und Westnorwegen (wo Kaizers am Tag zuvor gespielt haben) zu geben. Auch die Einzelvorstellung am Ende inkl. Aufhübschen von Helge vorab war wieder dabei, und der Jackal kann den Text von Prosessen immer noch nicht – während in Kristiansand der “andre applauderer”-Teil irgendwie viel zu spät kam, kam er diesmal gleich zweimal. *g*

Amüsant war, wie Hellraizer bei Bøn fra helvete versehentlich seinen Ölfassschläger vorne in den Bühnengraben schmiss – das wurde natürlich erst mal überspielt, und der Jackal und Hellraizer lieferten sich eine oscarreife Vorstellung, wo denn wohl das Ding geblieben ist und warum es diesmal nicht wieder auf die Bühne zurückfällt sondern oben bleibt… Nachdem die Crew dann erfolglos dabei blieb, die Securities im Graben zu überzeugen, ihnen doch den Stick zurückzugeben, startete der Jackal eine Angel-Aktion mit seinem Mikro… auch das dauerte ein wenig, aber am Ende war der Stick dann rechtzeitig zum nächsten Trommelpart wieder auf der Bühne. *g*

In Svarte Katter putzte Omen diesmal ausgiebig sein Megaphon, während er von der gesamten Band lautstark aufgefordert wurde, sich verdammt noch mal endlich hinzusetzen. Und den letzten Song des Zugabenblocks durfte sich, alter Tradition nach, das Bandmitglied mit dem längsten Bart aussuchen. Lange Zeit war dies Hellraizer, aber jetzt wurde er überholt von… äh, wie hieß der Typ da an der Orgel noch mal? =;-)

Der Typ an der Orgel fing dann also mit Maestro an, und als allerletzten Abschluss bekamen wir noch Die Polizei, wieder mit eindrucksvollem Gesang des Publikums – diesmal sogar noch nachdem die Band schon von der Bühne war.

Ein toller Festivalabschluss, gar keine Frage! Und jetzt ist es wieder viel zu lange hin bis zum nächsten Mal Kaizers… =:-/

Die Setliste:
I ett med verden
Tusen dråper regn
Støv og sand
Knekker deg til sist
Din kjole lukter bensin, mor
En for orgelet, en for meg
Diamant til kull
Ompa til du dør
Bøn fra helvete
Prosessen
Evig pint
Philemon Arthur & The Dung
Svarte katter & flosshatter
Hjerteknuser

KGB
Drøm videre, Violeta
Maestro

Die Polizei

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