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Gnaah, ein Scheißtag… den ganzen Tag im Zug, ein absolut miserables Hostel (City Sleep In – absolut nicht zu empfehlen… *grmbl*), kein Internet (und wenn, dann nur ohne funktionierenden USB-Anschluss, na super…) und wieder mal absolutes Gehetze vorm Konzert, weil die Herren ja so furchtbar früh anfangen müssen.

Nu ja – aber ich wurde entschädigt. =:-) Das Konzert selbst fand ich zwar nicht so überragend wie Berlin oder Hamburg – aber in Dänemark ist das Publikum halt ungefähr zehnmal so laut und singt mit, das macht viel aus. Insgesamt also schon wieder ein super tolles Konzert, insgesamt wahrscheinlich sogar besser als die letzten beiden, auch wenn es nicht so viel zu berichten gibt.

Das Publikum war von Anfang an voll dabei – man merkte allerdings, dass die neuen Lieder noch nicht so richtig saßen und da doch nicht so viel und laut mitgesungen wurde. Dafür aber umso mehr bei den alten Liedern! Bei Bøn fra helvete z.B. setzte die Band komplett aus und das Publikum sang weiter. Und Resistansen mussten wir diesmal fast komplett alleine singen. =;-)

Die Setlist: Maskineri, Bastard sønn, 9mm, Sigøynerblod, Veterans klage, Ompa til du dør, Bøn fra helvete, Blitzregn baby, Volvo i Mexiko, Kontroll på kontinentet, Enden av november, Delikatessen, Apokalyps meg, Maestro, Zugabe Knekker deg til sist, Bak et halleluja und Resistansen, zweite Zugabe Mr. Kaizers, hans Constanze og meg.

Also identisch zu der aus Hamburg, bis auf die Zugaben. Mr. Kaizer war natürlich ein Höhepunkt – so nicht möglich in Deutschland, keine Frage. Das Publikum war extrem laut, daher merkte auch keiner, dass auf der Bühne einige wohl eher Playback sangen. Wie, Text, welcher Text? =;-)

Aber Dänemark ist ja ihr zweites Heimatland, und Århus die zweite Heimatstadt, und überhaupt – sie haben ja die Tour in Norwegen begonnen, sind zwei Monate lang runter gefahren bis Budapest und dann wieder hoch, nur um die Tour dort zu beenden, wo die Konzerte am tollsten sind, nämlich in Dänemark. Und außerdem hätte der Lichtmann behauptet, dass in Århus die schönsten Frauen wohnen – oder genauer gesagt, sie kommen alle daher, aber dann werden sie über die ganze Welt verteilt. *g*

Zu Beginn erkundigte sich der Jackal, in welcher Sprache er denn die Ansagen machen soll – englisch? Schwedisch? Dänisch? Norwegisch? Zum Glück ließ er dann bei der Abstimmung dänisch raus und das Publikum entschied sich spontan für norwegisch. =;-) Seine Dänisch-Versuche klangen für mich nämlich wirklich dänisch, na ja, oder chinesisch, kommt aufs selbe raus… *hüstel* Dafür fiel mir aber auf, dass die Dänen bei Bak et halleluja statt “lalala” “lålålå” gesungen haben. Mal was anderes. =;-)

Damit hörte ich heute die 1:40-Ansage auch mal auf Norwegisch. Und diesmal war Volvo i Mexiko ein “danceable song for the Danish audience”. Bei seiner Vorstellung in Kontroll på kontinentet sprang Killmaster diesmal in die Menge, und bei Delikatessen holten Kaizers ein Mädel auf die Bühne, das zum 10. Mal auf einem Kaizerskonzert war. Und sie hatte sichtlich Spaß dort oben! =:-)

Tja, das war’s auch schon, woran ich mich erinnere – aber insgeamt war die Stimmung echt blendend und das Publikum, insbesondere im Vergleich zu den Deutschland-Konzerten, extrem laut. Aber ist ja auch verständlich, das dauert noch ein Weilchen, bis ganz Deutschland für Kaizers Norwegisch gelernt hat… =;-)

Morgen und übermorgen Vega – ich bin gespannt!

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17.4.2008: Århus, Train